Bin ich nicht schick?


Alexander, Maeli und Carlos platzen vor Stolz. Endlich haben sie neue Schuluniformen bekommen, nicht nur die graue Sportkleidung, sondern den dunkelblauen Pullover mit dem Schulwappen, das weiße Polohemd, den grauen Schulrock und die Schulhose. Seit September 2022 herrscht an Ecuadors Schulen wieder die Uniformpflicht, die wegen der Corona-Pandemie zweieinhalb Jahre lang ausgesetzt war. Das bedeutet für die Familien Ausgaben von rund 200 Dollar pro Kind, eine Summe, die Eltern an staatlichen Schulen oft nicht aufbringen können. In Ecuador sind 60% aller Arbeitnehmer informell, also ohne Vertrag, beschäftigt. Viele von ihnen verdienen deutlich weniger als den monatlichen Mindestlohn von 425 Dollar.

Alexander und Carlos freuen sich über ihre Schulkleidung. Foto © Benita Schauer
Alexander und Carlos freuen sich über ihre Schulkleidung. Foto © Benita Schauer

An der Schule „Tres de Diciembre“ in Checa helfen die Damas Alemanas seit Beginn diesen Jahres sieben Schülern aus sehr armen Familien mit je einer monatlichen Lebensmittelkiste. Oft geben wir die Nahrungsmittel auch persönlich bei den Familien ab und sehen dabei, dass dort wirklich kein Essen mehr im blechernen Kochtopf auf dem Gasherd ist.

Jeden Monat bringen wir Lebensmittelkisten zu Schülern der Schule „Tres de Diciembre“ in Checa.
Jeden Monat bringen wir Lebensmittelkisten zu Schülern der Schule „Tres de Diciembre“ in Checa.

Die jetzt von uns gestifteten Schuluniformen sollen die Kinder zusätzlich motivieren, regelmässig zur Schule zu gehen und sich im Unterricht im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu beteiligen. Regelmäßig sprechen wir mit den Klassenlehrern und mit der Schulpsychologin, um die von uns geförderten Schüler so eng wie möglich zu begleiten. Wir sind überzeugt davon, dass dieser enge Kontakt zu Schule und Elternhäusern unsere Hilfe erst sinnvoll macht. Die zufriedenen Gesichter der Kinder und ihrer Eltern scheinen uns recht zu geben.

Wir freuen uns über jede Spende. Besuchen Sie unsere Spendenseite und unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit hier in Ecuador.

Cumbayá, Ecuador – 05.10.2022 – Benita Schauer


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