Unser Partner in Portoviejo: CASAlianza


Die christliche „Fundación Centro de Apoyo y Solidaridad“  ist vor ca. 25 Jahren in Portoviejo (Manabí) entstanden. Sie arbeitet eng mit einer dortigen evangelikalen Gemeinde zusammen, betreut aber unabhängig von der Gemeindezugehörigkeit bedürftige Familien in der gesamten Umgebung. In der Stiftung unter ihrem Direktor Cristhian Almeida ist bis Ende 2021 auch eine deutsche Praktikantin tätig.

Die CASAlianza bietet medizinische Hilfe für Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen (Allgemeinmedizin, Traumatologie, Kardiologie, Neurologie, Psychologie, Zahnmedizin) an. Dafür arbeiten etwa zehn Ärzte mit der der Stiftung zusammen, jeweils stundenweise und für einen sehr niedrigen Lohn. Ebenso erhalten Bedürftige dort Medikamente gegen einen kleines Entgelt oder, wenn es nicht anders geht, auch kostenlos.

Sprechstunde und Medikamentenausgabe durch CASAlianza in einer Nachbargemeinde. Foto © Cristhian Almeida
Sprechstunde und Medikamentenausgabe durch CASAlianza in einer Nachbargemeinde. Foto © Cristhian Almeida

Daneben leistet die Stiftung soziale Hilfe: Für Jugendliche mit Suchtproblemen wird eine Behandlung gesucht; für ausgesetzte Kinder werden Pflegefamilien organisiert; in Missbrauchsfällen versucht Cristhian Almeida, eine Lösung für die betroffenen Kinder außerhalb ihrer Familien zu finden. Seit Beginn der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen, aufgrund derer viele Familien ihre Arbeit und damit ihr ohnehin karges Einkommen verloren haben, verteilt die CASAlianza regelmäßig Nahrungsmittelpakete an einen immer wieder an die Lage angepassten Kreis von Familien.

Die Damas Alemanas unterstützen die Stiftung seit April 2020, damit vor allem Nahrungsmittel und Medikamente weiter ausgegeben werden können, weil aufgrund der Corona-Pandemie unter anderem auch die Kollektenzahlungen aus der Kirchengemeinde weggefallen sind, die vorher in bescheidenem Maße die soziale Arbeit ermöglichen konnten. Mit Cristhian Almeida stehen wir in ständigem Kontakt; das ist besonders wichtig, weil Projektbesuche vor Ort vom weit entfernten Quito aus nicht einfach zu organisieren sind.

Auch Sie können helfen über unsere Spenden-Seite.

Cumbayá, Ecuador – 11.02.2021, 20:16 Uhr – Benita Schauer


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